Spiritualität & Frieden

Im Geiste des Schweizer Landesvaters Bruder Klaus und des Friedenspatrons St. Charbel aus dem Libanon, die beide beispielhaft für den Frieden eingetreten sind, versucht auch SLS dieser Ethik zu folgen um mit offenem Herzen, wachem Geist und dem Vertrauen auf Gott dort Hilfe zu bringen, wo sie nötig ist.

Spirituelle Gemeinschaft zwischen der Schweiz und dem Libanon

Die Friedenseremiten:
Heiliger Bruder Klaus von der Flüe und Heiliger Charbel

Im Beisein von Freunden aus der Schweiz, Frankreich und dem Libanon wurde am 18. April 2006 eine Reliquie des Hl. Bruder Klaus im Kloster St. Maroun in Annaya empfangen. An diesem Ort, wo die sterbliche Hülle des Heiligen Charbel bewahrt wird, wurde bei diesem Anlass die spirituelle Gemeinschaft zwischen der Schweiz und dem Libanon verkündigt.

Der Klostervorsteher von Annaya, Pater Tannous Néhmé, stellte in Aussicht, eine offizielle Zeremonie vorzubereiten und dazu den Schweizer Botschafter im Libanon einzuladen.

Am 24. Oktober 2006 wurde die gleiche spirituelle Gemeinschaft zwischen der Schweiz und dem Libanon in der Pfarrkirche in Sachseln verkündet, an dem Ort, wo die sterblichen Reste von Bruder Klaus, dem Landespatron der Schweiz, ruhen. Eine Messe wurde gefeiert durch Hochwürden Youssef Bechara, P. Paul Nahed, Pfr. Willy Gasser und P. Paul Kathriner. Pfr. Gasser und P. Kathriner sind Mitglieder der SLS.

Anlässlich dieser Feier hielt Armin Gruber, Vizepräsident der SLS, eine Ansprache in welcher er die Ziele unseres Vereins betonte, namentlich die Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher in den „Schulen des Friedens“ um derart zum Aufbau des Friedens beizutragen.

Unsere Gebetsgruppen bitten die zwei Friedenseremiten jeden zweiten Dienstag zwischen 19.00 und 19.30 Uhr um Frieden, Versöhnung und Heilung. Während der Monate Juli und August gibt es eine Sommerpause.

Orte der Verehrung der Friedenseremiten, Bruder Klaus von der Flüe (1417-1487) und Heiliger Charbel (1828-1898)

Aktuell gibt es 41 Orte in 11 Ländern, wo sich die Reliquien Ex Ossibus (ein Stück vom Knochen) vom Bruder Klaus von der Flüe und vom Heiligen Charbel befinden.

Libanon (12), Schweiz (16)



1 Achkout, Haus des Friedens 1 Fribourg, Kirche vom Justinuswerk
2 Ain Ebel, Kollegium St. Joseph 2 Hauterive, Klosterkirche
3 Annaya, Kloster St. Maroun (Hl. Charbel) 3 Sachseln, Pfarrkirche
4 Batroun, Kollegium St. Joseph 4 Savièse VS, Pfarrkirche
5 Beyrouth, Kathedrale St Louis 5 Stans, Kapuzinerinnenkloster
6 Chtaura, Kirche der Verkündigung des Herrn 6 Stans, Kapuzinerkloster
7 Qoubayyat, Kloster der Karmelitenmönche 7 Sauges, Gemeinschaft Cénacle
8 Beit-Hebbak, Schwestern des Sehr Heiligen Sakraments 8 Adliswil, Radio Maria
9 Bkerké, Maronitisches Patriarchat 9 Rickenbach SZ, Einsiedelei Tschütschi
10 Jbeil, Maronitisches Bistum 10 Rheinau, Katholisches Pfarramt
11 Yarzé, Franziskanerschwestern 11 Buochs, Pfarrer Josef Zwyssig
12 Hadad, Bischof Abboud 12 Sachseln, Pfarrer Daniel Durrer
13 Sachseln, Pfarrer Paul Kathriner
14 Kriegstetten, Diakon Dominik Meier-Ritz
15 St Maurice, Eucharistiefeiern
16 Develier JU, Carmel

Frankreich (1), Kasachstan, Kathedrale von Karaganda (1), Österreich (2), Deutschland (3), Afrika, Burundi (1), China, Peking (1), Syrien, Soueïda (1), Indien (1), Südamerika, El Salvador (1), Kanada, Montréal (1)

Spiritueller Bereich

Begründungen:

Im Artikel 5 ihrer Statuten stellt sich die Solidarität Libanon-Schweiz (SLS) unter den Schutz unserer Lieben Frau vom Libanon und der libanesischen und schweizerischen Landespatrone und Friedensförderer Heiliger Charbel und Hl. Bruder Klaus von Flüe.

SLS schliesst sich den Prinzipien des Spirituellen Aufrufs von Genf an, welcher 1999 durch Vertreter der wichtigsten Weltreligionen sowie grosser weltlicher Organisationen, vom Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), dem Uno-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR) sowie dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, unterzeichnet wurde:

  1. Keine spirituelle oder religiöse Macht als Rechtfertigung irgendwelcher Gewaltanwendung anführen.
  2. Sich auf keine spirituelle oder religiöse Macht beziehen, um irgendwelche Diskrimination oder Ausschliessung zu rechtfertigen.
  3. Nicht Kraft, intellektuelle oder geistige Fähigkeiten, Vermögen oder sozialen Status einsetzen, um den Mitmenschen auszubeuten oder zu beherrschen.
Auf dieser Grundlage gilt unser Augenmerk den weltlichen und religiösen Überzeugungen, die uns zur Anteilnahme und Hilfe gegenüber Bedürftigen hinleiten. Doch unser letztliches Ziel ist die Suche nach dem Frieden, getreu den Worten von Bruder Klaus: „Frieden ist immer in Gott, Gott ist der Friede“.

Spirituelle Tätigkeit im Dienste des Friedens: