Tripoli - Schule St. Elie im Nord-Libanon (ESE)
Die Karmeliten sind im Libanon in sechs Ortschaften tätig: Becharré, Tripoli, Mijdlaya, Kobayat, Beyrouth und Maayssrah. Die Zahl der Geistlichen beträgt 32 mit drei neuen Bewerbern, die sich als Novizen vorbereiten.

Die Geistlichkeit des Karmelitenordens ist gleichzeitig kontemplativ und apostolisch, in ihrem libanesischen Kontext: Die Geistlichen führen in verschiedenen Gemeinschaften ihr Ordensleben. Sie beten am Morgen und am Abend in der Gemeinschaft. Aber sie widmen sich auch während des Tages einer grossen Vielfalt apostolischer Aktivitäten: den Schulen, der Ausbildung, der Katechese, dem Dienst mit Jugendgruppen, dem Studium, der parochialen Hochschulpastorale, verschiedenen Diensten u.v.a.

Die Karmeliten haben sich im Libanon, dem Land der Zedern, seit dem Jahr 1643 im heiligen Tal von Qadisha niedergelassen. 1645 haben sie eine Missionarstation in Tripolis gegründet. Dies ist eine Küstenstadt, die wichtig für die Kommunikation und zentral für die Ausbildung der neuen religiösen Geistlichen ist. 1836 sind die Karmeliten in Kobayat angekommen, einem Dorf im äussersten Nordosten des Landes (momentan etwa 12000 Einwohner). 1968 gründete der Orden in Beirut (Hazmieh) die Gemeinschaft "Notre Dame du Mont Carmel". 1969 gründete man ebenfalls eine Niederlassung in Tripolis bei Mijdlaya. 1995 wurde die letzte Niederlassung in Ftouh Kesrwan bei Maayssrah verwirklicht.

Der Orden versucht durch ein umfassendes Bildungsprogramm, seine Geistlichen auf ihre Tätigkeiten vorzubereiten. Die Ordensgeistlichen müssen den Alltag in den Schulen unter pastoralen und pädagogischen Gesichtspunkten gut bewältigen können.